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Tuesday, July 04, 2006

1983 gr㇄ete Richard Stallman das GNU-Projekt mit dem Ziel, ein UNIX-ᄎliches, POSIX-kompatibles Betriebssystem zu schaffen. Zwei Jahre spኅr gr㇄ete er die Free Software Foundation (FSF) und entwickelte die GNU General Public License (GPL), um Software frei zu verbreiten.

Auf diesem Wege verbreitete sich die GNU-Software sehr schnell und wurde von vielen Leuten weiterentwickelt. Es entstanden in kurzer Zeit eine Vielzahl von Programmen, so dass bereits Anfang 1990 genug GNU-Software bereit stand, um ein eigenes Betriebssystem daraus zu erstellen. Allerdings fehlte noch immer ein Kernel. Dieser sollte eigentlich im Projekt GNU Hurd entwickelt werden. Doch der als Mikrokernel ausgelegte Kern entwickelte sich nur sehr schleppend, weil das Finden und Beheben von Fehlern (Debuggen) aufgrund technischer Besonderheiten sehr schwierig und aufwᇄig war.

Ein anderes Projekt rund um ein Betriebssystem aus freier Software war in den 80er Jahren auch die Berkeley Software Distribution, kurz BSD. Diese hatte sich aus Eigenentwicklungen der UniversitीBerkeley aus den Unix-Versionen der 4er Edition und folgender von AT&T entwickelt. Da aber in den BSD-Versionen noch immer Code von AT&Ts Unix enthalten war, kam es Anfang der 90er Jahre zu einem Rechtsstreit zwischen AT&T und der UniversitीBerkeley, der die Entwicklung von BSD stark einschrᇋte und einige Jahre stark verlangsamte.

Anfang der Neunziger gab es also kein vollstᇄiges, freies System. Die Zukunft von BSD war wegen des Rechtsstreits ungewiss, die Weiterentwicklung gelᄍt, das GNU-Projekt wurde zwar konstant weiterentwickelt und ausgebaut, verfヴe aber ぅr keinen UNIX-artigen Kernel.

Entstehung von Linux

Linus Torvalds 20041991 begann Linus Torvalds in Helsinki/Finnland mit der Entwicklung von Linux. Anfᇇlich war es eine Terminal-Emulation, die Torvalds zum Zugriff auf die groϥn UNIX-Server der Universitीbenutzte. Er schrieb das Programm hardwarenah und unabhᇇig von einem Betriebssystem, weil er die Funktionen seines neuen PCs mit einem Prozessor des Typs 80386, dessen Nachfolger-Serie x86 auch heute noch zum Standard zᄌen, optimal nutzen wollte. Als Grundlage dienten dabei das Minix-System und der GNU-C Compiler.

Irgendwann, so Torvalds in seinem Buch Just for Fun (zusammen mit David Diamond, 2001), merkte er, dass es eigentlich ein Betriebssystem geworden war, was er geschrieben hatte. Am 25. August 1991 k㇄igte er in einem Usenet-Posting an die Gruppe comp.os.minix dieses System an. Dieses Usenet-Posting wird an vielen Stellen immer wieder zitiert und d㉆te zu den bekanntesten Postings im Usenet zᄌen:

ɨello everybody out there using minix -
I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing since april, and is starting to get ready. I'd like any feedback on things people like/dislike in minix, as my OS resembles it somewhat (same physical layout of the file-system (due to practical reasons) among other things).
I've currently ported bash(1.08) and gcc(1.40), and things seem to work. This implies that I'll get something practical within a few months, and I'd like to know what features most people would want. Any suggestions are welcome, but I won't promise I'll implement them :-)
Linus (torvalds@kruuna.helsinki.fi)
PS. Yes Šit's free of any minix code, and it has a multi-threaded fs. It is NOT protable (uses 386 task switching etc), and it probably never will support anything other than AT-harddisks, as that's all I have :-(."

΂ersetzung:

ˆallo alle da drauϥn, die minix einsetzen -
Ich arbeite an einem (freien) Betriebssystem (nur ein Hobby, wird nicht groǰund professionell sein wie gnu) fᤠ386(486)AT-kompatible Rechner. Das Projekt entwickelt sich seit April und beginnt fertig zu werden. Ich hኔe gern Rにmeldungen ぅr Eigenschaften, die die Leute an minix mᣥn/nicht mᣥn, da mein BS diesem in einigen Merkmalen ᄎelt (gleiches physikalisches Layout des Dateisystems (aus Praktikabilitናgr㇄en) und einige andere Dinge).
Ich habe im Moment bereits die bash(1.08) und gcc(1.40) ぅrtragen, und es scheint zu funktionieren. Das bedeutet, dass ich in einigen Monaten etwas haben werde, womit man arbeiten kann, und mich interessiert, welche Features die meisten Leute gerne sehen w㉄en. Alle Vorschlქ sind willkommen, aber ich kann nicht versprechen, dass ich sie auch einbaue :-)
Linus (torvalds@kruuna.helsinki.fi)
PS. Ja, es enthᆔ keinerlei minix-Code und das Dateisystem ist multi-threaded. Es ist NICHT portierbar (es wird das spezielle taskswitching eines 386ers verwendet etc.) und wird vermutlich nie etwas anderes unterst㊚en als AT-Festplatten, ich besitze nur solche :-("
Am 17. September 1991 wurde Linux in der Version 0.01 das erste Mal ᣆentlich auf einem FTP-Server zur Verfヵng gestellt.

Der Name Linux
Eigentlich sollte Linux nach dem Willen von Linus Torvalds Freax heiϥn, eine Wortschᨆung aus Freak (Verrにter, aber auch jemand, der sich fᤠetwas begeistert), Free fᤠFreie Software und dem oftmals がichen x in Anspielung auf die ˆnlichkeit zu Unix. Aus diesem Grund hatte Torvalds, am Anfang der Programmierung des Systems, etwa ein halbes Jahr lang die Dateien unter Freax abgelegt. Auch den Namen Linux hatte sich Torvalds bereits ぅrlegt, er erschien ihm aber zu egoistisch. Um anderen Leuten die Mᣬichkeit zu geben, am System mitzuarbeiten oder Verbesserungsvorschlქ zu machen, sollten die Dateien im September 1991 auf dem FTP-Server (ftp.funet.fi) der Helsinki University of Technology (HUT) abgelegt werden. Der damalige Verantwortliche fᤠden Server, Ari Lemmke (Mitarbeiter am HUT), war mit dem Namen Freax nicht einverstanden, er bevorzugte den Arbeitsnamen Linux. Ohne mit Torvalds darぅr zu diskutieren, nannte er den Bereich am Server einfach Linux, was Torvalds schlieϬich akzeptierte, um groϥ Diskussionen zu vermeiden und auch, wie Torvalds zugibt, weil Linux einfach der bessere Name war. Im Sourcecode der Version 0.01 von Linux kam noch der Name Freax vor (akefile for the FREAX-kernelĹ, spኅr wurde nur noch der Name Linux verwendet. So setzte sich der eigentlich gar nicht geplante Name Linux weltweit durch.

GNU/Linux
Der Begriff Linux wurde von Torvalds anfᇇlich nur fᤠden Kernel, den Betriebssystemkern des Systems, genutzt. Im Laufe der Zeit setzte sich der Name aber auch fᤠdie meisten Linux-Distributionen durch, die neben dem Linux-Kernel auch eine Menge anderer Programme enthalten. Viele dieser Programme stammen vom GNU-Projekt. Aus diesem Grund versucht die Free Software Foundation von Richard Stallman seit Jahren, fᤠdas Betriebssystem, das Linux als Kernel beinhaltet, ‡NU/Linuxİals Namen durchzusetzen [3].

Es soll so darauf hingewiesen werden, dass das System nur durch die Anstrengungen des GNU-Projektes, ein vollstᇄig freies Betriebssystem zu entwickeln, mᣬich wurde, wᄒend Linux eigentlich nur ein zwar unverzichtbarer, aber kleiner Bestandteil des Gesamtsystems ist. Da aber eine typische Linux-Distribution auch viele Programme enthᆔ, die nicht vom GNU-Projekt stammen, ist diese Meinung umstritten.

Der Streit um eine Kombination aus den Namen GNU und Linux begann schon recht frᢎ Im Juni 1994 wurde im GNU's Bulletin mit †reier UNIX-Klonİauf Linux verwiesen, in diesem Jahr ぅrnahm auch die Linux-Distribution Debian den Namen GNU/Linux fᤠihre Distribution. In der Januar-Ausgabe 1995 des GNU's Bulletin ᇄerten sich die Verweise auf Linux zu GNU/Linux. Im Mai 1996 gab Richard Stallman den Editor Emacs 19.31 heraus, in dem der Systemtyp von Linux nach Lignux umbenannt wurde. Er meinte, es wቅ angemessen, die Begriffe Linux-based GNU system, GNU/Linux system oder Lignux zu benutzen, um auf die Kombination von Linux-Kernel und GNU-Software hinzuweisen. Er gab jedoch bald den Ausdruck Lignux auf und benutzte nur noch GNU/Linux.

Die anhaltenden Aufforderungen, das System GNU/Linux zu bezeichnen, stieϥn auf unterschiedliche Reaktionen. Nur wenige Distributionen folgten dem Beispiel von Debian, von den groϥn kommerziellen Linux-Distributoren folgte keine. Von den Anwendern und Entwicklern der freien Software sowie der Open-Source-Bewegung folgten einige dem Anliegen, die meisten ignorierten es jedoch oder widersetzten sich ihm sogar unter Protest. Ein Grund fᤠdas Ausbleiben des Begriffs GNU/Linux ist sicherlich, dass Linux einfach ein deutlich einfacherer, griffigerer Begriff ist. Ein weiterer ist wohl, dass Linus Torvalds das kombinierte System seit der Verᣆentlichung 1991 schon immer Linux genannt hatte. Stallman hingegen meldete seine Forderung nach Namensᇄerung erst an, nachdem das System bereits populठgeworden war.

Linux 5:24 AM - [Link]
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Monday, July 03, 2006
Die Geschichte und Entwicklung der Free Betriebssystem Software Linux

1983 gr㇄ete Richard Stallman das GNU-Projekt mit dem Ziel, ein UNIX-ᄎliches, POSIX-kompatibles Betriebssystem zu schaffen. Zwei Jahre spኅr gr㇄ete er die Free Software Foundation (FSF) und entwickelte die GNU General Public License (GPL), um Software frei zu verbreiten.

Auf diesem Wege verbreitete sich die GNU-Software sehr schnell und wurde von vielen Leuten weiterentwickelt. Es entstanden in kurzer Zeit eine Vielzahl von Programmen, so dass bereits Anfang 1990 genug GNU-Software bereit stand, um ein eigenes Betriebssystem daraus zu erstellen. Allerdings fehlte noch immer ein Kernel. Dieser sollte eigentlich im Projekt GNU Hurd entwickelt werden. Doch der als Mikrokernel ausgelegte Kern entwickelte sich nur sehr schleppend, weil das Finden und Beheben von Fehlern (Debuggen) aufgrund technischer Besonderheiten sehr schwierig und aufwᇄig war.

Ein anderes Projekt rund um ein Betriebssystem aus freier Software war in den 80er Jahren auch die Berkeley Software Distribution, kurz BSD. Diese hatte sich aus Eigenentwicklungen der UniversitीBerkeley aus den Unix-Versionen der 4er Edition und folgender von AT&T entwickelt. Da aber in den BSD-Versionen noch immer Code von AT&Ts Unix enthalten war, kam es Anfang der 90er Jahre zu einem Rechtsstreit zwischen AT&T und der UniversitीBerkeley, der die Entwicklung von BSD stark einschrᇋte und einige Jahre stark verlangsamte.

Anfang der Neunziger gab es also kein vollstᇄiges, freies System. Die Zukunft von BSD war wegen des Rechtsstreits ungewiss, die Weiterentwicklung gelᄍt, das GNU-Projekt wurde zwar konstant weiterentwickelt und ausgebaut, verfヴe aber ぅr keinen UNIX-artigen Kernel.

Entstehung von Linux

Linus Torvalds 20041991 begann Linus Torvalds in Helsinki/Finnland mit der Entwicklung von Linux. Anfᇇlich war es eine Terminal-Emulation, die Torvalds zum Zugriff auf die groϥn UNIX-Server der Universitीbenutzte. Er schrieb das Programm hardwarenah und unabhᇇig von einem Betriebssystem, weil er die Funktionen seines neuen PCs mit einem Prozessor des Typs 80386, dessen Nachfolger-Serie x86 auch heute noch zum Standard zᄌen, optimal nutzen wollte. Als Grundlage dienten dabei das Minix-System und der GNU-C Compiler.

Irgendwann, so Torvalds in seinem Buch Just for Fun (zusammen mit David Diamond, 2001), merkte er, dass es eigentlich ein Betriebssystem geworden war, was er geschrieben hatte. Am 25. August 1991 k㇄igte er in einem Usenet-Posting an die Gruppe comp.os.minix dieses System an. Dieses Usenet-Posting wird an vielen Stellen immer wieder zitiert und d㉆te zu den bekanntesten Postings im Usenet zᄌen:

ɨello everybody out there using minix -
I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and professional like gnu) for 386(486) AT clones. This has been brewing since april, and is starting to get ready. I'd like any feedback on things people like/dislike in minix, as my OS resembles it somewhat (same physical layout of the file-system (due to practical reasons) among other things).
I've currently ported bash(1.08) and gcc(1.40), and things seem to work. This implies that I'll get something practical within a few months, and I'd like to know what features most people would want. Any suggestions are welcome, but I won't promise I'll implement them :-)
Linus (torvalds@kruuna.helsinki.fi)
PS. Yes Šit's free of any minix code, and it has a multi-threaded fs. It is NOT protable (uses 386 task switching etc), and it probably never will support anything other than AT-harddisks, as that's all I have :-(."

΂ersetzung:

ˆallo alle da drauϥn, die minix einsetzen -
Ich arbeite an einem (freien) Betriebssystem (nur ein Hobby, wird nicht groǰund professionell sein wie gnu) fᤠ386(486)AT-kompatible Rechner. Das Projekt entwickelt sich seit April und beginnt fertig zu werden. Ich hኔe gern Rにmeldungen ぅr Eigenschaften, die die Leute an minix mᣥn/nicht mᣥn, da mein BS diesem in einigen Merkmalen ᄎelt (gleiches physikalisches Layout des Dateisystems (aus Praktikabilitናgr㇄en) und einige andere Dinge).
Ich habe im Moment bereits die bash(1.08) und gcc(1.40) ぅrtragen, und es scheint zu funktionieren. Das bedeutet, dass ich in einigen Monaten etwas haben werde, womit man arbeiten kann, und mich interessiert, welche Features die meisten Leute gerne sehen w㉄en. Alle Vorschlქ sind willkommen, aber ich kann nicht versprechen, dass ich sie auch einbaue :-)
Linus (torvalds@kruuna.helsinki.fi)
PS. Ja, es enthᆔ keinerlei minix-Code und das Dateisystem ist multi-threaded. Es ist NICHT portierbar (es wird das spezielle taskswitching eines 386ers verwendet etc.) und wird vermutlich nie etwas anderes unterst㊚en als AT-Festplatten, ich besitze nur solche :-("
Am 17. September 1991 wurde Linux in der Version 0.01 das erste Mal ᣆentlich auf einem FTP-Server zur Verfヵng gestellt.

Der Name Linux
Eigentlich sollte Linux nach dem Willen von Linus Torvalds Freax heiϥn, eine Wortschᨆung aus Freak (Verrにter, aber auch jemand, der sich fᤠetwas begeistert), Free fᤠFreie Software und dem oftmals がichen x in Anspielung auf die ˆnlichkeit zu Unix. Aus diesem Grund hatte Torvalds, am Anfang der Programmierung des Systems, etwa ein halbes Jahr lang die Dateien unter Freax abgelegt. Auch den Namen Linux hatte sich Torvalds bereits ぅrlegt, er erschien ihm aber zu egoistisch. Um anderen Leuten die Mᣬichkeit zu geben, am System mitzuarbeiten oder Verbesserungsvorschlქ zu machen, sollten die Dateien im September 1991 auf dem FTP-Server (ftp.funet.fi) der Helsinki University of Technology (HUT) abgelegt werden. Der damalige Verantwortliche fᤠden Server, Ari Lemmke (Mitarbeiter am HUT), war mit dem Namen Freax nicht einverstanden, er bevorzugte den Arbeitsnamen Linux. Ohne mit Torvalds darぅr zu diskutieren, nannte er den Bereich am Server einfach Linux, was Torvalds schlieϬich akzeptierte, um groϥ Diskussionen zu vermeiden und auch, wie Torvalds zugibt, weil Linux einfach der bessere Name war. Im Sourcecode der Version 0.01 von Linux kam noch der Name Freax vor (akefile for the FREAX-kernelĹ, spኅr wurde nur noch der Name Linux verwendet. So setzte sich der eigentlich gar nicht geplante Name Linux weltweit durch.

GNU/Linux
Der Begriff Linux wurde von Torvalds anfᇇlich nur fᤠden Kernel, den Betriebssystemkern des Systems, genutzt. Im Laufe der Zeit setzte sich der Name aber auch fᤠdie meisten Linux-Distributionen durch, die neben dem Linux-Kernel auch eine Menge anderer Programme enthalten. Viele dieser Programme stammen vom GNU-Projekt. Aus diesem Grund versucht die Free Software Foundation von Richard Stallman seit Jahren, fᤠdas Betriebssystem, das Linux als Kernel beinhaltet, ‡NU/Linuxİals Namen durchzusetzen [3].

Es soll so darauf hingewiesen werden, dass das System nur durch die Anstrengungen des GNU-Projektes, ein vollstᇄig freies Betriebssystem zu entwickeln, mᣬich wurde, wᄒend Linux eigentlich nur ein zwar unverzichtbarer, aber kleiner Bestandteil des Gesamtsystems ist. Da aber eine typische Linux-Distribution auch viele Programme enthᆔ, die nicht vom GNU-Projekt stammen, ist diese Meinung umstritten.

Der Streit um eine Kombination aus den Namen GNU und Linux begann schon recht frᢎ Im Juni 1994 wurde im GNU's Bulletin mit †reier UNIX-Klonİauf Linux verwiesen, in diesem Jahr ぅrnahm auch die Linux-Distribution Debian den Namen GNU/Linux fᤠihre Distribution. In der Januar-Ausgabe 1995 des GNU's Bulletin ᇄerten sich die Verweise auf Linux zu GNU/Linux. Im Mai 1996 gab Richard Stallman den Editor Emacs 19.31 heraus, in dem der Systemtyp von Linux nach Lignux umbenannt wurde. Er meinte, es wቅ angemessen, die Begriffe Linux-based GNU system, GNU/Linux system oder Lignux zu benutzen, um auf die Kombination von Linux-Kernel und GNU-Software hinzuweisen. Er gab jedoch bald den Ausdruck Lignux auf und benutzte nur noch GNU/Linux.

Die anhaltenden Aufforderungen, das System GNU/Linux zu bezeichnen, stieϥn auf unterschiedliche Reaktionen. Nur wenige Distributionen folgten dem Beispiel von Debian, von den groϥn kommerziellen Linux-Distributoren folgte keine. Von den Anwendern und Entwicklern der freien Software sowie der Open-Source-Bewegung folgten einige dem Anliegen, die meisten ignorierten es jedoch oder widersetzten sich ihm sogar unter Protest. Ein Grund fᤠdas Ausbleiben des Begriffs GNU/Linux ist sicherlich, dass Linux einfach ein deutlich einfacherer, griffigerer Begriff ist. Ein weiterer ist wohl, dass Linus Torvalds das kombinierte System seit der Verᣆentlichung 1991 schon immer Linux genannt hatte. Stallman hingegen meldete seine Forderung nach Namensᇄerung erst an, nachdem das System bereits populठgeworden war.

Linux 8:12 AM - [Link]
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Mastermind hinter 100 Dollar Laptop geht IT-Giganten gerne auf die Nerven

Das Notebook soll die Verwendung von Linux am Desktop enorm steigern ŠNegroponte hᆔ Windows fᤠzu ɦettQ
Der 100 Dollar Laptop wird Linux stቋen, betonte Nicholas Negroponte, Leiter des ŀOne Laptop per Childō Projekts: ɥiner der Nebeneffekte wird sein, dass die Verwendung von Linux am Desktop so unglaublich gesteigert wird, dass diese ᄎliche Werte wie bei Servern erreichtŎ
Negroponte betonte vor Linux Entwicklern auf dem Red Hat annual User Summit, dass man ein extrem schlankes Betriebssystem ben᪉gen werde. ɷir brauchen Ihre Unterst㊚ung, damit es nicht ぅrgewichtig und schwierig zu verwenden ist, wie all die anderen BetriebssystemeŎ
Windows zu fett
ɵngefᄒ 25 Prozent der Kosten eines Windows Laptops werden nur dafᤠaufgewendet, um Windows XP zu unterst㊚en. Das ist wie bei einer Person, die so fett geworden ist, dass sie die meisten ihrer Muskeln dafᤠeinsetzen muss, um ihr Fett zu bewegenŌ drにt es Negroponte, der ᄎliche Kritik aber auch schon an Linux-System geኳsert hat, drastisch aus.
Auf die Nervengehen
Auch bei seiner Kritik (Der WebStandard berichtete)an einigen groϥn Playern im IT-Business bleibt Negroponte: ɡMD ist unser Partner, dass hat zur Folge, dass Intel mir das Leben schwer macht. Bill Gates ist auch nicht erfreut, aber wenn ich Microsoft und Intel auf die Nerven gehe, gehe ich davon aus, dass irgendetwas richtig macheŎ



VariCAD 2005 fᤠLinux in Version 3.00

Neben vielen Verbesserungen bringt die neue Version von VariCAD fᤠLinux verringerte Abhᇇigkeiten von spezifischen Systemdateien, wodurch die Software auf mehr Linux-Distributionen lauffᄉg sein soll.
Version 3.00 ist die aktuelle Version von VariCAD, die nach Angaben des Herstellers signifikante Neuerungen bringt. VariCAD ist ein zwei- und dreidimensionales mechanisches CAD-System.
Andere Verbesserungen gegenぅr der Vorgᇇerversion sind beispielsweise in der STEP-Schnittstelle zu finden, die nun die Ein- und Ausgabe von dreidimensionalen Objekten mᣬich macht. Aus der dreidimensionalen Darstellung k᧎en nun Bitmaps in hoher Aufl᩵ng erzeugt werden. Einige benutzerdefinierte Standardeinstellungen wurden hinzugefヴ. Auch das ˆfnen von Dateien, das Dimensionieren und die Bedienoberflၨe allgemein wurden verbessert.
Von dieser proprietቅn Anwendung ist eine kostenlose Demoversion nach einer Registrierung erhᆔlich. Sie soll 30 Tage lang wie die Vollversion funktionieren und so Gelegenheit zum Ausprobieren geben. FᤠLinux stehen Debian-Pakete (ab Debian 3.1) und RPM-Pakete, die unter Red Hat Enterprise Linux 3 und 4, Fedora Core 4 und 5, SUSE Linux 9.3, 10.0 und 10.1 sowie Mandriva Linux 10.1 LE2005 und 2006 getestet wurden, bereit.



Red Hat: ͷir bringen eine ganze Industrie vorwቔs-

Der Geschეsfㄒer von Red Hat, Matthew Szulik, hat sich in einem Interview mit TechNewsWorld sehr zufrieden ぅr seine Unternehmenspolitik ge╟ert.
Nach einigen bereits bekannten Fakten zur JBoss-΂ernahme und zur Einstellung des eigenen Anwendungsservers ╟ert sich der Manager zu Red Hats Geschეsmodell und der dahinter stehenden Philosophie.
Zunၨst stellt er klar, dass Red Hat keine Produkte verkauft, sondern Dienstleistungen. Der Preis fᤠRed Hat Enterprise Linux und andere Software aus dem Hause Red Hat ist kein Verkaufspreis, sondern das Abonnement der Update- und Support-Dienste, das jᄒlich erneuert werden muss. Fᤠviele Kunden, so Szulik, sei das eine sehr gute L᩵ng, mit der sie sehr zufrieden sind, weil es ihren Erwartungen entspricht und sie einen sehr guten Gegenwert dafᤠerhalten.
Die Freiheit der Wahl ist Szulik aber sehr wichtig. Wer ein Linux-System von Red Hat ohne Supportkosten einsetzen will, sollte zu Fedora Core greifen, schlჴ er vor.
Die auf den ersten Blick unvereinbar scheinenden Ziele einer bᩓennotierten Firma und die offenen Prinzipien, nach denen Red Hat handelt, sind fᤠSzulik kein Problem. Das Ziel von Red Hat sei es, mit seinen Aktionen eine ganze Industrie vorwቔszubringen. Dafᤠsei Transparenz gefordert. Dies bedeutet fᤠihn, keine Zweifel an der technischen Ausrichtung und sonstigen Aspekten aufkommen zu lassen. Red Hat habe auϥrgewᤎliche Leute eingestellt, um den Kunden auϥrgewᤎliche Dienste zu bieten, und mit diesen Leuten sei ein Umschwenken auf weniger Offenheit nicht zu machen.
Auch in anderen Punkten steht Red Hat in exaktem Gegensatz zu traditionelleren Unternehmen, beispielsweise in der Patentfrage. FᤠSzulik hat Red Hat diese historischen Annahmen in Frage gestellt, wurde dafᤠmit viel Skepsis bedacht, doch beginnt sich allmᄌich durchzusetzen. ͷenn wir unseren Kurs weiter verfolgen, werden wir fᤠdie nၨsten 50 bis 100 Jahre erfolgreich sein.-



AIM-Entwicklerwerkzeuge jetzt auch fᤠLinux und MacOS X

Kostenloses SDK zur Programmierung eigener Clients - AOL hat das Software Development Kit (SDK) fᤠdas Instant-Messaging-Netzwerk AIM jetzt auch in einer Version fᤠLinux, MacOS X und Windows Mobile verᣆentlicht. Damit sollen sich eigene Clients programmieren lassen, die Windows-Variante hatte AOL im Mቚ 2006 vorgestellt. Weiterhin bestimmt AOL jedoch klar, wofᤠman das SDK einsetzen darf.
Mit dem SDK lassen sich sowohl eigene Clients fᤠdas AIM-Netzwerk entwickeln als auch Plug-Ins fᤠden im letzten Jahr vorgestellten AOL Instant Messenger Triton. Hatte AOL das kostenlose SDK fᤠWindows bereits im Mቚ 2006 verᣆentlicht, steht nun eine aktualisierte Variante bereit, die auch unter Linux, MacOS X sowie Windows Mobile 5 funktioniert.
Darぅr hinaus unterst㊚t das SDK nun lokale Dienste, mit denen sich beispielsweise Karten erstellen lassen, auf denen die Wohnorte aller Kontakte markiert sind. Entwicklern stellt AOL auϥrdem Quellcode-Beispiele fᤠAIM-Bots zur Verfヵng. Das SDK unterst㊚t unter Linux, MacOS X und Windows nun auϥrdem Java, wobei sich diese Funktion noch im Beta-Stadium befinden soll. Unter MacOS X lታt sich laut AOL zudem Objective-C nutzen, wᄒend Entwickler unter Windows weiterhin auf alle .Net-Sprachen zurにgreifen k᧎en. FᤠLinux und MacOS X empfiehlt der Anbieter die Sprachen C und C++.
An den Vorgaben, um das SDK zu verwenden, hat AOL hingegen nichts geᇄert: So d㉆en auch mit der neuen Version erstellte Clients keine anderen Instant-Messaging-Protokolle unterst㊚en. Auϥrdem k᧎en Clients nur mit dem US-basierten Dienst genutzt werden und man braucht einen kostenlosen Lizenzschl㉳el, bevor man die selbstentwickelten Applikationen verteilen darf. Um diesen zu erhalten, muss man AOL den Namen und die Webseite des eigenen Projektes mitteilen.
Das SDK umfasst APIs und Dokumentationen und lታt sich ab sofort unter developer.aol.com herunterladen. Voraussetzung fᤠden Download ist allerdings, dass Entwickler bei AIM angemeldet sind.



Oracle bietet Linux-Stacks

Um Kunden den Einsatz seiner Datenbanken unter dem freien Betriebssystem zu erleichtern, hat Oracle im Rahmen des neuen Validated Configurations-Programms komplette Linux-Stacks zusammengeschneidert.
Die vorgefertigten, zertifizierten Konfigurationen aus Hardware, Software, Speicher- und Netzwerk-Komponenten sollen Unternehmen einen groϥn Teil des Konfigurations- und Testaufwands abnehmen, der beim Einsatz des Open-Source-Systems anfᆌt.
Neben der Gewᄒleistung, dass die gewᄌte Kombination aus Hard- und Software nicht nur funktioniert, sondern auch auf Leistung und Stabilitीoptimiert ist, bekommen Kunden einen Ansprechpartner, an den sie sich fᤠFragen und Support wenden k᧎en.
Fᤠdie Entwicklung der Stacks hat Oracle eine Reihe von Hard- und Software-Herstellern als Partner ins Boot geholt. Die Hardware-Seite ist mit Branchengr㏥n wie IBM, Dell, Hewlett Packard, EMC, Sun, Network Appliance und den Chip-Herstellern Intel und AMD vertreten.
Auf der Betriebssystemseite finden sich Red Hat und Novell. Auch die bekannten Hersteller von Host Bus Adapter-Karten QLogic und Emulex arbeiten mit Oracle zusammen. Damit die Stacks nicht hinter aktuellen Marktentwicklungen zurにbleiben, will der Datenbank-Hersteller neue Hard- und Software, sobald sie erscheint, in das Programm aufnehmen und testen.
Bei den Oracle Validated Configurations handelt es sich um frei zugᇇliche, so genannte best practice-Dokumentationen, die als PDF oder HTML-Datei zum Download zur Verfヵng stehen.
Die angebotenen Stacks bestehen stets aus einer Server-Hardware und einem Red-Hat- oder Suse-Linux in Kombination mit Oracles 10g-Datenbank-Flaggschiff. Wer auf professionelle Unterst㊚ung zurにgreifen will, muss fᤠdie eingesetzen Komponenten entsprechende kostenpflichtige Lizenzen erwerben.



Google Earth: Die Welt in hoher Aufl᩵ng - auch fᤠLinux

Beta 4 fㄒt texturierte Gebኤe und neues Interface ein - Google hat seine Landkartensoftware Google Earth in der Version 4 verᣆentlicht, wie がich mit dem Zusatz Beta. Neben deutlich hᤅr aufgelᩴem Kartenmaterial - Google spricht von Sub-Meter-Bildern in hoher Aufl᩵ng - liegt nun auch eine Version fᤠLinux vor. Von dem neuen Kartenmaterial soll auch Google Maps profitieren.
In der neuen Version sollen ungefᄒ viermal mehr Daten vorhanden sein als in der Vorversion. Fᤠungefᄒ 20 Prozent der Landmasse soll nun hochaufgelᩴes Satellitenmaterial zur Verfヵng stehen. Zur Aufl᩵ng wurde hingegen eine interessante Angabe gemacht: Seit Beginn hatte Google Earth eine Aufl᩵ng von mindestens 15 Metern pro Pixel. Nun soll diese auf 70 cm pro Pixel gestiegen sein. Fᤠmanche Lᇄer sollen es bis zu 10 cm pro Pixel sein. Welche Gebiete dies sind, teilte Google allerdings nicht mit.
Auch Google Maps wurden neue Funktionen spendiert. Mit Geocoding ist es mᣬich, ぅr das Maps-API aus einer Adresse Koordinateninformationen zu generieren. Zudem lassen sich geografische Informationen nun mit Google Maps auf externen Webseiten verbinden. Zudem unterst㊚t Google Maps nun auch die bislang nur in Google Earth genutzte ɫeyhole Markup LanguageQ
Google Earth steht nun nicht mehr in drei, sondern in vier Ausbaustufen bereit. Wᄒend die Basisvariante fᤠden pers᧌ichen Gebrauch gratis als Download verteilt wird, kostet die Plus-Version jᄒlich 20,- US-Dollar und bietet zusኚlich eine Anbindung an GPS-Gerኅ, die nun verbessert worden sein soll.
Neu ist ȧoogle Earth EnterpriseĬ das eigentlich aus den Produkten Google Earth Fusion, Google Earth Server und Google Earth EC besteht. Beispielsweise lassen sich mit Fusion Rasterdaten (Bilder), GIS-Daten sowie Daten, die in traditionellen Datenbanken gespeichert wurden, integrieren. Der Server kann fᤠein Overlay genutzt werden, wobei die eigenen Unternehmensdaten die ASP-Basiskarte ergᇚen, die von Google gehostet und geliefert wird. Alternativ kann er auch als eigenstᇄiger Server arbeiten, der den gesamten Datenbestand lokal hostet.
Das Produkt Google Earth EC bietet neben den Funktionen von Google Earth Pro die Mᣬichkeit, Verbindungen zu mehreren Servern sowie zu unternehmenseigenen Suchmaschinen-Servern aufzubauen. Als Teil der Unternehmensl᩵ng Google Earth Enterprise kann Google Earth EC in geschlossenen Netzwerken arbeiten, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Preise fᤠdie Unternehmensl᩵ngen gibt es nur auf Anfrage.
Als Voraussetzung fᤠdie Linux-Version gibt Google mindestens Ubuntu 5,10, Suse 10, Fedora Core 5, Linspire 5,1, Gentoo 2006,0, Debian 3,1 oder Red Hat 9 an. Auϥrdem sollte mindestens ein Pentium 3 mit 500 MHz, besser jedoch ein Pentium mit 2,4 GHz oder Athlon XP 2400+ im Rechner stecken. Eine 3D-fᄉge Grafikkarte mit 32 MByte eigenem Speicher sieht Google als ideal an.
Der Download der Linux-Version ist rund 16,3 MByte groǾ Die Variante fᤠWindows 2000/XP beschrᇋt sich auf 13,2 MByte und die MacOS-X-Version (universal binary) ist stolze 27,1 MByte groǾ Google Earth ist neben Englisch auch in den Sprachen Deutsch, Franzᩩsch, Italienisch und Spanisch verfモar. Alle Versionen stehen unter earth.google.com zum Download bereit.

Linux 8:05 AM - [Link]
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Linux Umsatztreiber bei Dell

Hardware-Hersteller Dell macht nach aktuellen Zahlen 25 Prozent seiner Umsኚe im Unternehmensumfeld mit Linux. Jay Parker, Marketingleiter fᤠDell PowerEdge Server stellte diese Zahlen auf einer Konferenz am 6. Juni in Monte Carlo vor.
Mit der Dienstleistungssparte von Dell habe der Hersteller mittlerweile 500 Migrationen von Unix zu Linux abgeschlossen. Die Kunden migrieren von proprietቅn Unix-Umgebungen von Anbietern wie Sun und IBM zur Linux-Alternative.
Bislang hatte Dell nur Red Hat Linux angeboten, aber nun soll auch Novells Suse Linux als Partnerunternehmen in das Vertriebsprogramm eingebunden werden. Derzeit laufen Tests und Zertifizierungen, aber auch Support und Dienstleistungsangebote fᤠHardware und Linux-Betriebssysteme sollen folgen. Aktuell sei Dell bereits in der Lage, 90 Prozent der Serviceanfragen fᤠRed Hat Linux abzudecken, ohne Red Hat einschalten zu m㉳en.



Berliner Senat sperrt sich gegen vollstᇄige Linux-Migration

Die Berliner Senatsverwaltung hat sich gegen eine vollstᇄige Migration der Behᩄenrechner auf Linux ausgesprochen. Sie stellt sich damit gegen die Aufforderung des Berliner Abgeordnetenhauses, einen Zeitplan zur zweistufigen Umstellung der Server- und Arbeitsplatzcomputer auf Open-Source-Systeme vorzulegen. Die von dem Beschluss angemahnte Migration hin auf freie Software ɥrscheint dem Senat als nicht marktkonforme, technologisch und insbesondere wirtschaftlich nicht vertretbare MaϮahmeŌ konstatiert der heise online vorliegende Bericht zur Position des Parlaments. In seinen Konsequenzen sei der Beschluss der Abgeordneten auch so ɮicht umsetzbarŌ heiϴ es in dem vom Regierenden B㉇ermeister Klaus Wowereit und Innensenator Ehrhart Kᩔing (beide SPD) unterzeichneten Papier. Die vollstᇄige Umr㉴ung widerspreche den Zielen der Berliner IT-Strategie.
Vor einem Jahr hatte die Senatsverwaltung fᤠInneres eine Umstellung in der Hauptverwaltung von Microsoft-Software auf Open Source grundsኚlich fᤠmachbar erklቔ. Linux sei mit geringfラg geringeren Betriebskosten als Windows zu betreiben, so die Aussage. Die Lauffᄉgkeit und die Kosten fᤠdie Umstellung der Fachverfahren seien aber als ɫritischer Entscheidungsfaktorŀanzusehen. Insbesondere der Ansatz einer ɲeinen Open-Source-Software-Landschaftŀbis zum Endgerीerschien der Behᩄe zweifelhaft. Eine Entweder-oder-Diskussion hielt sie generell fᤠnicht sachgerecht.
In dem neuen Bericht k᧎en die Abgeordneten nachlesen, dass die ɶollstᇄige Umstellungŀder Server- und Arbeitsplatzsoftware auf Linux eine ɶᦌige Abkehrŀvom Berliner ɯpen-Systems-Konzeptŀdarstelle. Gemᇰdieser ɶom Senat verfolgten und dem Parlament bereits in diversen Berichten dargelegten Strategieŀsei die Hauptaufgabe die Einrichtung ɯffener IT-ArchitekturenŎ Erreicht werden soll damit ɤie fᤠeinen wirtschaftlichen IT-Einsatz erforderliche Herstellerunabhᇇigkeit und Offenheit gegenぅr unterschiedlichen L᩵ngenŎ Insbesondere will der Senat die Koexistenz ɯffenerŀund ɨerk᦭licherŀbeziehungsweise ɰroprietቅrŀProgramme in Form einer ɭischl᩵ngŀvorantreiben.
Das Nein zur kompletten Umr㉴ung versucht der Senat mit dem Verweis auf Probleme bei der Linux-Migration der Stadt M㇃hen im Rahmen des LiMux-Projekts zu untermauern. Mit der eigentlichen Umstellung sei auch nach vierjᄒiger Vorbereitung noch nicht begonnen worden, hᆔ der Report fest, ohne auf die Verzᣥrungen durch die in M㇃hen heftig gefㄒte Debatte um Softwarepatente hinzuweisen. Besondere Anforderungen w㉄en auch in der bayerischen Landeshauptstadt aus der Umstellung der vorhandenen Fachverfahren erwachsen und daher wieder verstቋt auf ɺwischenl᩵ngenŀauf Basis von Terminalimplementierungen und Emulationsprozessen zurにgegriffen. Diese Entwicklung verdeutliche ɥxemplarisch, welche Risiken mit einer weitgehenden Migrationŀin Richtung Open Source verbunden seien. Gleichzeitig verweist der Bericht aber darauf, dass es sich in M㇃hen ebenfalls um eine Mischl᩵ng handle.
Auch der Abschlussbericht des ɯpen4FutureōProjekts vom Dezember bringt den Senat nicht von seiner Meinung ab. Die Analyse hatte zum Ziel, das in der einer frㄅren Machbarkeitsstudie empfohlene Szenario einer gemischten Open-Source-Umgebung ɵnter Einsatz der Terminalserver-Technologieŀin einer konkreten bezirklichen Umgebung in Tempelhof-Schᧅberg auszuloten. Dabei konnte die technische Umsetzbarkeit einer L᩵ng mit freier Software, Microsoft-, und Novell-Produkten nachgewiesen werden. Auch die vorhandene ɶeralteteŀHardwareausstattung war weiter nutzbar. Das Pilotprojekt demonstrierte ぅrdies an IPV, ProFiskal und ProInfo, dass die Migration von Fachverfahren keine unぅrwindbare H㉄e darstellt. Eine Orientierung an offenen Standards und Normen sei daher k㇆tig die wichtigste Frage bei der Realisierung von IT-Projekten, lautet das Resㆥe der Studie. ɷenn sich auch ein bisher anders aufgestellter Marktfㄒer so orientiert, bleibt uns nur, von dann an allen Anbietern Šbei gleichen Leistungsdaten Šden wirtschaftlichsten auszuwᄌenŎ
Der Senat verweist dagegen darauf, dass in der gesamten Berliner Verwaltung etwa 390 Fachverfahren eingesetzt w㉄en. Zudem seien ɡufwandsschኚungen und Wirtschaftlichkeitsberechnungenŀim Rahmen des ɯpen4FutureōProjekts nicht berにsichtigt worden. Die Studie k᧎e so nicht als Voraussetzung fᤠlandesweite Planungen gelten.
Das Abgeordnetenhaus wird sich am 22. Juni im Ausschuss fᤠVerwaltungsreform und Kommunikations- und Informationstechnik wieder mit der Linux-Migration beschეigen. Dabei geht es auch um einen Antrag der Gr㇅n zur Umstellung der Server-Betriebssysteme auf Open Source. Aber in der SPD-Fraktion zeigt sich die Basis ebenfalls sehr unzufrieden mit der Stellungnahme des Senats. ɤie Schlange windet und windet sichŌ ist dort zu vernehmen. Nach ɥinem Vierteljahr Arbeit hoch bezahlter Beamter und zusኚlicher Expertenŀsei ein ɡrmseliges Papierŀherausgekommen.
So werde etwa die Tatsache ignoriert, monieren die sozialdemokratischen Kritiker, dass irgendeine Migration weg von Windows NT4 generell stattfinden m㉳e. Gleichzeitig falle kein Wort ぅr die Kosten des Hardware-Ersatzes von mindestens einem Drittel aller Berliner Verwaltungscomputer im Fall einer Migration nach Windows XP und des dabei gleichfalls erforderlichen Anwendungstransfers. Es gehe auch im Beschluss der Abgeordneten nicht um eine vom Senat unterstellte ɨau-Ruck-UmstellungŌ sondern um Vorgaben fᤠunbedingt notwendige Neubeschaffungen und Updates. Eine wirkliche ˆfnung der Infrastrukturen sei generell erst ぅr die Jahre hinweg zu erwarten. Der Senatsbericht d㉆e daher auf keinen Fall abgenickt werden, um eine ɰroprietቅ Migrationŀzu verhindern.



Studie: Windows zuverlታiger als Linux

Laut einer aktuellen Vergleichs-Studie der Yankee Group ist der Windows Server 2003 zuverlታiger als jedes Linux-System im Vergleich. Die amerikanischen Analysten stellen in der IJ006 Global Server Reliability Surveyŀzwar fest, dass die wichtigsten Betriebssysteme sich in der Zuverlታigkeit auf einem hohen Niveau angeglichen haben, dennoch sei Windows 2003 nach wie vor fㄒend.
In einem Kopf-an-Kopf-Vergleich habe ein Windows Server 2003 gegenぅr einem Red Hat Enterprise Linux in identischen Einsatzgebieten zwanzig Prozent mehr ɵptimeŀverzeichnet.
Unter den wichtigsten Server-Betriebssystemen waren nur Unix-basierte Server-Systeme wie HP-UX und Sun Solaris dem Windows Server 2003 hart auf den Fersen. Weitere Testergebnisse der Studie zeigeten, dass in einem durchschnittlichen Unternehmensumgebung Linux-, Windows- und Unix-Server drei bis f㇆ Ausfᆌe pro Server pro Jahr zu verzeichnen hatten, was eine Ausfallzeit zwischen zehn und 19,5 Stunden zur Folge hatte, Linux hኦiger als Unix oder Windows. Yankee Group fㄒt einen Groϴeil der Ausfallzeit auf Dokumentationsmᇇel zurに bei Linux und Open Source-Systemen im Vergleich zu den reiferen, etablierten Betriebssystemen.



Fortschritte bei Elektra

Das Entwicklerteam von Elektra arbeitet daran, ihre Software in Fedora Extras und in die nၨste SUSE-Version zu integrieren.
Inspiriert von der Windows-Registry und GConf speichert Elektra, urspr㇇lich unter dem Namen ͬinux Registry°gestartet, Konfigurationsdaten in einer Hierarchie von Schl㉳el- und Wertepaaren. Im Gegensatz zu GConf ben᪉gt Elektra keinen Daemon und strebt die systemweite Konfiguration wie die Windows-Registry an, verwendet allerdings ein XML-Format zur Reprብntation des Konfigurationsbaumes.
Eine beispielhafte Implementation der X.org-Konfiguration mit Elektra wurde bereits im Dezember 2004 vorgestellt. Doch bevor Elektra als Erfolg bezeichnet werden kann, muss es erst eine mᣬichst groϥ Zahl von Projekten davon ぅrzeugen, ihre bestehenden Konfigurationsmethoden zu ersetzen. Dieses Unterfangen ist wahrscheinlich schwieriger als die Implementation der Software selbst. Wenig war im letzten Jahr ぅr die Akzeptanz von Elektra zu hᩅn. Immerhin hat das Projekt nun die Unterst㊚ung von Samba, das im Rahmen eines ͳummer of Code½Projektes eine alternative Implementation der Konfiguration mit Elektra vornehmen will.
Die k㉚lich verᣆentlichte Version 0.6.2 von Elektra zielt auch auf eine Aufnahme der Bibliothek in das ͦedora Extras½Repositorium. Auch bei SUSE gibt es, angeregt durch die Anwender, ΂erlegungen zur Integration. Andreas Jaeger schrieb am 4. Mai, dass er nach der Verᣆentlichung von SUSE 10.1 sich die Sache nᄅr ansehen werde.
Doch die Distributionen k᧎en im Wesentlichen nur die Infrastruktur bereitstellen. Die ΂erzeugungsarbeit bei den Entwicklern der freien Projekte, auf Elektra als einheitliche Konfigurationsl᩵ng zu setzen, muss das Projekt selbst leisten



Suse aktualisiert Paketmanager

Das Novell-Projekt OpenSUSE hat am Wochenende eine aktualisierte Version des distributionsspezifischen Paketmanagers bereitgestellt.
Eine groϥ Neuerung von SUSE Linux 10.1 stellte das verᇄerte Paketmanagement dar. Obgleich sich an der grafischen Oberflၨe nur wenig geᇄert hat, haben die SUSE-Entwickler den Kern des Paketmanagements ausgetauscht. Die neue Funktionalitीsorgte unter anderem mehrmals fᤠVerzᣥrungen und bereitete auch nach der Freigabe von SUSE Linux 10.1 diverse Probleme, wie unser Test beschreibt.
Wie das offene Projekt nun schreibt, steht allen Interessenten eine aktualisierte Version des Paketmanagement-Systems zur Verfヵng. Nach Angaben der Verantwortlichen handelt es sich dabei um einen ͷichtigen Patch¼ der neben verschiedenen Korrekturen auch Geschwindigkeitsverbesserungen fᤠYast und Zen enthᆔ. Eine Unterst㊚ung fᤠdas Patch-RPM-Management ist fᤠeine spኅre Aktualisierung angek㇄igt.
Die neue Aktualisierung kann seit dem Wochenende vom Suse-Server und dessen Mirrors bezogen werden. Das Team empfiehlt, fᤠdas Update die Aktualisierungsfunktion YaST Online Update (YOU) zu nutzen.



Bandit: Identitናmanagement als Open Source

Neues Projekt von Novell entwickelt Komponenten fᤠIdentitናdienste - Im Rahmen des Open-Source-Projektes ɢanditŀmᡨte Novell Komponenten zum Identitናmanagement entwickeln, die auf offene Standards setzen. So sollen sich diese Komponenten in verschiedene Dienste integrieren lassen und verschiedene Authentifikationsmethoden unterst㊚en. Die Entwicklung mᡨte Novell mit Hilfe der Community vorantreiben und alle Teile von Bandit konsequent als Open Source verᣆentlichen.
Das bisher von Novell noch nicht offiziell angek㇄igte Bandit-Projekt hat sich zur Aufgabe gemacht, Komponenten fᤠein offenes Identitናmanagement zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei momentan auf einem allgemeinen Framework sowie Authentifizierungstechniken und allgemeinen Regeln fᤠdie Identitናverwaltung. Bandit nutzt dabei auch die Arbeit, die von IBM und Novell bereits im Rahmen des Higgins-Projektes geleistet wurde. Dieses soll eine Alternative zu Microsofts Infocard schaffen und damit die Basis fᤠeine Sicherheitssoftware darstellen, die Nutzern mehr Kontrolle ぅr ihre Online-Identitीgibt. Ferner mᡨte man auf offene Standards und Protokolle setzen, so dass sich Bandit nahtlos in andere Dienste integrieren lታt. Auch der Aufbau neuer Dienste rund um Bandit soll so erleichtert werden.
Derzeit befinden sich mehrere Komponenten in der Entwicklung, die alle zusammenarbeiten. Higgins dient dabei als Identity Store Architecture und ぅrsetzt Anfragen, die sie bekommt, in andere Protokolle und leitet diese weiter. Mit CASA wird zudem eine Infrastruktur zum sicheren Speichern von vertraulichen Daten entwickelt. CASA ist Teil der Suse-Linux-Distribution und auch fᤠWindows verfモar.
Mit der Audit Record Framework Architecture stellt das Bandit-Projekt ein API zur Verfヵng und das Role Engine Model dient zum Festlegen von Zugriffsrechten. Mit FLAIM und XFLAIM stehen auϥrdem zwei Bibliotheken zur Verfヵng, die sich aus Anwendungen heraus aufrufen lassen. Erste Versionen dieser Komponenten stehen auf den Projektseiten auch bereits zum Download bereit. Novell entwickelt laut der Projekt-Webseite aktiv an Bandit mit, erhofft sich aber nun auch die Teilnahme von anderen Programmierern, um das Projekt weiter voranzutreiben.
Linux 8:05 AM - [Link]
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Test Post
System 8:04 AM - [Link]
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